Sicherheits- und Gefahrenpläne (SiGe)

Die Erstellung eines Sicherheits- und Gefahrenplanes (auch kurz SiGe-Plan genannt) lt. §7 Abs.3 BauKG. Dieser muss folgendes beinhalten:

1. Die zur Festsetzung von Schutzmaßnahmen für die jeweilige Baustelle erforderlichen Angaben über das Baugelände und das Umfeld der Bauarbeiten, insbesondere auch über mögliche Gefahren im Bereich des Baugrundes.

2. Eine Auflistung aller für die Baustelle erforderlichen Arbeiten, wie z.B.: Hoch- und Tiefbauarbeiten, Abbrucharbeiten, Aushubarbeiten, alle Baumeister- und Subunternehmerleistungen.

3. Alle erforderlichen Schutzmaßnahmen, die zeitlich auf den Ablauf der Arbeiten, dem Baufortschritt sowie auf die baustellenspezifischen Regelungen unter Hinweis auf die jeweils anzuwendenden Arbeitnehmerschutzbestimmungen abgestimmt werden.

4. Die erforderlichen Koordinierungs- und Schutzmaßnahmen sowie Einrichtungen zu Beseitigung bzw. Minimierung der gegenseitigen Gefährdungen, die auf einer Baustelle passieren können.

5. Die Schutzeinrichtungen und sonstigen Einrichtungen, die für gemeinsame Nutzung auf der Baustelle geplant sind bzw. zur Verfügung gestellt werden.

6. Maßnahmen bezüglich der Arbeiten, die mit besonderen Gefahren für Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer/innen verbunden sind.

7. Festlegungen, wer für die Durchführung bestimmter Arbeiten zuständig ist.

Der SiGe-Plan ist gemäß Arbeitsfortschritt und Änderungen anzupassen und muss allen betroffenen Arbeitgebern, deren Präventivfachkräften und Arbeitnehmern zur Verfügung stehen.


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